Wir hoffen, Sie hatten einen wirklich guten Start nicht nur in das Neue Jahr, sondern in das neu angebrochene Jahrzehnt, und haben allen Anlass, mit Zuversicht und Kraft in die Zukunft zu schauen und neue Ideen und Pläne in Angriff zu nehmen. Mögen Sie mit Gesundheit gesegnet und von Unheil verschont bleiben!
In dem zurückliegenden Jahrzehnt wurde aus einer spontanen persönlichen Idee ein stabiles Projekt, das natürlich nicht mit Projekten, die von staatlichen oder kirchlichen Organisationen getragen werden, konkurrieren kann, das aber doch seine unübersehbare Wirkung im Kleinen entfaltet hat. Thomas Mazimpaka hat bei seinen zwei Besuchen in den zurückliegenden Jahren sowohl in Alfter wie in Berlin davon beeindruckend Zeugnios abgelegt. So haben nicht nur inzwischen viele ruandische Kinder, die zumeist in jungen Jahren Paten gefunden hatten und von diesen unterstützt wurden, durch deren Begleitung ihren Weg in die Jugend und sogar auch ins Erwachsensein gefunden, sondern es konnten auch bisher alle Abgänger der Nähschule dank großzügigster Spenden mit einer eigenen Nähmaschine versorgt werden und sich nachweislich durch ihre Ausbildung selbständig am Leben erhalten. Und die neu errichtete Werkstatt wird - soweit dies heute absehbar ist - einen ähnlich erfolgreichen Weg gehen. - Allerdings, und dies sei an dieser Stelle nicht verschwiegen, bereiten die ingesamt zurückgehenden Spenden doch auch mancherlei Kopfschmerzen, schließlich hängen von ihnen die beiden so wichtigen Ausbildungseinrichtungen ab, da sie aufgrund der Armut im Lande nicht von Aufträgen leben können.
So hoffen wir weiterhin auf das Engagement vieler für die Anliegen und Aufgaben in Ruanda und sagen im gleichen Atemzug allen, die in diesem langen Zeitraum das Projekt auf welche Art und mit welchem Betrag auch immer mitgetragen haben, im Namen all derer, denen diese Hilfe zugute gekommen ist, ein herzliches "Danke schön"!
Ein gutes Neues Jahr wünscht Ihnen
Ihr Manfred Suermann
und der Arbeitskreis Ruanda
Foto oben: Unser ruandischer Ansprechpartner Thomas Mazimpaka im Kreise einiger Patenkinder.
Der Arbeitskreis Ruanda besteht aus einer Gruppe engagierter Mitglieder der Kirchengemeinde Alfter. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Not von Waisenkindern in Ruanda durch materielle und ideelle Hilfe zu lindern, um somit diesen Kindern, die durch den schrecklichen Bürgerkrieg im Jahre 1994 viele Familienangehörige verloren haben, ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Diese Arbeit wird von allen Mitgliedern des Arbeitskreises in ihrer Freizeit rein ehrenamtlich erbracht.
Unser Projektpartner in Ruanda ist Herr Thomas Mazimpaka, der nur durch die Flucht nach Deutschland dem Bürgerkrieg entkam und 7 Jahre als Asylbewerber unter uns lebte. Sofort nach der Rückkehr in sein Heimatland begann er damit, sich der Not seiner Landsleute anzunehmen. Hierzulande ist er als Autor des Buches "Ein Tutsi in Deutschland" und als Hauptperson des preisgekrönten Dokumentarfilmes "Ein Tutsi in Dresden" bekannt geworden. Er gründete im Herbst 2000 in Ruanda zusammen mit anderen engagierten Privatleuten den eingetragenen Verein "Hilfe für Waisenkinder", der später in ACTION SOLIDARITE NORD SUD (ASNS) umgewandelt wurde.
Unsere Arbeit umfasst hauptsächlich zwei große Bereiche: